Spanien: Was muss ich bei meiner Einreise beachten?

Info zu Reisebeschränkungen

Aktuelle Reisewarnung für deutsche Gäste

Das Auswärtige Amt (Deutschland) hat entschieden, für Spanien eine Reisewarnung auszusprechen. Dies gilt mit Wirkung vom 14. März 2021 nicht mehr für die autonomen Gemeinschaften Kastilien-La Mancha, Valencia, Extremadura, Murcia, Rioja sowie die Balearen.

Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in die autonomen Gemeinschaften Andalusien, Aragonien, Asturien, Extremadura, Kantabrien, Kastilien-Léon, Kastilien-La Mancha, Katalonien, Madrid, Navarra, La Rioja, dem Baskenland, in die Exklaven Ceuta und Melilla sowie auf die Kanarischen Inseln wird derzeit gewarnt. Von nicht notwendigen, touristischen Reisen in die Gemeinschaften Galicien, Valencia, Murcia sowie auf die Balearen wird weiterhin abgeraten.

Informationen zu Regelungen zur Rückkehr nach Deutschland nach einem Aufenthalt in einem Risikogebiet findest du hier

 

Aktuelle Reisewarnung für österreichische Gäste

Aufgrund der Ausbreitung von COVID-19 wird vor Reisen nach Spanien (Festland) sowie den Balearen und Kanaren gewarnt.

 

Einstufung Risikogebiet für Schweizer Gäste

Das gesamte Land Spanien wurde als Risikogebiet erklärt. Daher besteht bei der Rückreise von Spanien in die Schweiz eine Quarantänepflicht.

 

Infektionslage

  • Fallzahlen zu den Balearen (Mallorca, Ibiza, usw.) zeigen wir im Detail hier.
  • Fallzahlen zu den kanarischen Inseln zeigen wir im Detail hier.
  • Spanien ist von COVID-19 stark betroffen, dabei ist das Infektionsgeschehen regional unterschiedlich.
  • In den autonomen Gemeinschaften Andalusien, Aragonien, Asturien, Extremadura, Kantabrien, Kastilien-La Mancha, Kastilien-Léon, Katalonien, Madrid, Navarra, La Rioja, dem Baskenland, in den Exklaven Ceuta und Melilla sowie auf den Kanarischen Inseln liegt die Zahl der Neuinfektionen über 50 Fälle pro 100.000 Einwohner pro sieben Tage, weshalb diese Regionen weiterhin als Risikogebiete eingestuft sind.
  • Aktuelle und detaillierte Zahlen bietet das European Centre for Disease Prevention and Control (ECDC).

Solltest du bei ltur eine Reise auf das spanische Festland mit Anreise bis einschließlich 23. Mai 2021oder Menorca bis einschließlich 22. Mai 2021 gebucht haben, wirst du von ltur kontaktiert. 

 

Einreise

Die Einreise aus allen EU- und Schengen-assoziierten Staaten nach Spanien ist grundsätzlich möglich.

  • Für alle Reisenden ab einem Alter von sechs Jahren, die auf dem Luft- oder Seeweg nach Spanien einreisen und aus einem Risikoland/-gebiet kommen, gilt die Verpflichtung, ein negatives Testergebnis eines molekularbiologischen Tests (entweder ein PCR-Test oder ein sogenannter TMA-Test) mit sich zu führen. Diese Verpflichtung gilt auch für Einreisende aus Frankreich, die auf dem Landweg nach Spanien einreisen.
  • Die Risikoländer, zu denen auch Deutschland gehört, sind in der Anlage II der Verordnung vom 11.
    November 2020 aufgeführt. Die Testung darf höchstens 72 Stunden vor Einreise vorgenommen worden sein.
  • Das Ergebnis muss elektronisch oder in Papierform auf Spanisch, Englisch, Französisch oder Deutsch vorliegen und folgende Angaben enthalten: Name des Reisenden, Pass- oder Personalausweisnummer (diese Nummer muss identisch sein mit der Pass-/Ausweisnummer, die im elektronischen Einreiseformular verwendet wurde), Datum der Testabnahme, Kontaktdaten des Labors, angewandtes Testverfahren, negatives Testergebnis.
  • Ausgenommen von der Verpflichtung, ein negatives Testergebnis mit sich zu führen, sind Transitreisende, die den Transitbereich nicht verlassen.
  • Flugreisende müssen ein Formular im Spain Travel Health-Portal zur Gesundheitskontrolle ausfüllen, das einen QR-Code erzeugt, der bei Einreise vorgelegt werden muss. Dies kann auch über die kostenfreie SpTH-App erfolgen. Die Registrierung kann frühestens 48 Stunden vor beabsichtigter Einreise erfolgen. In Ausnahmefällen kann auch ein Formular in Papierform ausgefüllt werden. Die Fluggesellschaften sind verpflichtet, sich vor Abflug das elektronische Einreiseformular (QR-Code), alternativ das Einreiseformular in Papierform zusammen mit dem negativen Testergebnis, vorlegen zu lassen. Falschangaben können mit Geldstrafen geahndet werden.
  • Bei Einreise findet regelmäßig eine Gesundheitskontrolle durch Temperaturmessung, Auswertung des Einreiseformulars durch die Gesundheitsbehörde und eine visuelle Kontrolle des Reisenden statt. Personen mit einer Temperatur von über 37,5 °C oder anderen Auffälligkeiten können einer eingehenderen Untersuchung unterzogen werden.
  • Für die Einreise von außerhalb der EU setzt Spanien die EU-Ratsempfehlung zur teilweisen Aufhebung von Einreiseverboten für Drittstaaten für bestimmte Staaten durch die Verordnung des spanischen Innenministeriums um. Die Einreise aus anderen Ländern unterliegt an den EU-Außengrenzen weiterhin Einschränkungen, nicht jedoch aus Andorra und Gibraltar.
  • Die Einreise von Portugal auf dem Landweg ist bis auf weiteres nur an bestimmten Grenzübergängen und zu bestimmten Uhrzeiten möglich.
  • Auf den Inseln besteht die grundsätzliche Pflicht, die spanische Corona-App „Radar COVID“ zu aktivieren und diese frühestens 15 Tage nach Urlaubsrückkehr zu deaktivieren - sofern Dein Smartphone diese App unterstützt.
  • Auf den Balearen gilt die bestehende Testpflicht für Einreisen aus einem Risikogebiet aus dem Ausland auch für Einreisen aus den anderen Autonomen Gemeinschaften.
    Aktuelle und detaillierte Informationen sowie die entsprechenden Rechtsgrundlagen bietet die balearische Regionalregierung. Für den Aufenthalt auf den Balearen gelten weiterhin verschärfte Maßnahmen.

Kanaren:

  • Seit 22. März 2021 gilt für die Inseln Gran Canaria, Fuerteventura und Teneriffa wieder die „Alarmstufe 3“.
  • Die Reise von und zu anderen Kanarischen Inseln ist daher nur bei Vorliegen besonderer Ausnahmetatbestände gestattet. Ein Transit über diese Inseln bleibt weiterhin möglich, sofern die Weiterreise nachgewiesen werden kann (z.B. durch Vorlage eines Anschlusstickets).
  • Für den Osterreiseverkehr gelten für die Kanaren besondere Regelungen. Vom 26. März bis einschließlich 9. April 2021 ist die Einreise vom spanischen Festland und den Balearen nur unter besonderen Ausnahmetatbeständen möglich. In diesem Zeitraum sind außerdem Reisen zwischen den einzelnen Kanarischen Inseln unabhängig von der Alarmstufe nur möglich, sofern ein besonderer Ausnahmetatbestand gegeben ist oder ein negatives Testergebnis nachgewiesen wird, welches nicht älter als 72 Stunden ist (PCR, TMA oder Antigen-Schnelltest).
  • Da die Deutsche Bundesregierung bestätigt hat, dass eine Reisewarnung kein Reiseverbot ist, bieten wir weiterhin die Möglichkeit an, trotz Reisewarnung auf die Kanaren zu fliegen. Leider werden die einzelnen Inseln nicht separat betrachtet. Wir aktualisieren hierzu regelmäßig die Inzidenzzahlen der Kanaren, damit Du Dir selbst ein Bild machen kannst. Die Inzidenz der einzelnen Inseln haben wir Dir in einem PDF-Dokument aufbereitet.

 

Ausreise

Laut Corona Gipfel soll für Urlauber im Ausland eine generelle Testpflicht vor dem Rückflug – als Voraussetzung für die Einreise nach Deutschland - eingeführt werden.

Aktuell liegt noch kein finaler Beschluss vor, die Umsetzung wird jetzt vorbereitet. Wir warten die Information der Bundesregierung für die Testpflicht bei Einreise nach Deutschland ab und halten Dich auf dem Laufenden. Wie immer gilt, sollte es zu kurzfristigen Entscheidungen und Auswirkungen für unsere Kunden im Zielgebiet kommen, stehen unsere Ansprechpartner vor Ort zur Verfügung.

 

Hygieneregeln und Beschränkungen vor Ort

Beschränkungen in Spanien und auf den Inseln

Alle Informationen (u.a. auch zu den Beschränkungen in den einzelnen Regionen) findest du auf der Seite des deutschen Auswärtigen Amtes.

Für Gemeinden mit hohen Inzidenzwerten gibt es zusätzliche Mobilitätsbeschränkungen.

  • Für ganz Spanien wurde am 25.10.2020 der Alarmzustand ausgerufen, der zunächst bis 09. Mai 2021 gilt. Dieser ermöglicht den autonomen Gemeinschaften, abhängig von der Infektionslage z.B. nächtliche Ausgangssperren zu verhängen, Zusammenkünfte zu begrenzen und Bewegungsbeschränkungen durchzusetzen.
  • Die entsprechenden Regelungen für das spanische Festland sind hier aufgeführt.
  • Aktuelle und detaillierte Informationen sowie die entsprechenden Rechtsgrundlagen bietet die balearische Regionalregierung.

Besonderheiten auf den Inseln:

  • Auf den Balearen sind Ein- und Ausreisen aus und in andere Autonome Gemeinschaften erlaubt.
    Die bestehende Testpflicht für Einreisen aus einem Risikogebiet aus dem Ausland gilt auch für Einreisen aus den anderen Autonomen Gemeinschaften.
  • Aktuelle und detaillierte Informationen, auch zur Testpflicht, sowie die entsprechenden Rechtsgrundlagen bietet die balearische Regionalregierung.
  • Auf den gesamten Balearen gilt eine nächtliche Ausgangssperre von 22 bis 6 Uhr.
  • Es gibt Beschränkungen der Öffnungszeiten der Gastronomie und der Geschäfte.
  • Die Personenanzahl bei Zusammenkünften sowohl im öffentlichen als auch im privaten Raum ist beschränkt.
  • Besucher, die aus einem Risikogebiet (u.a. Deutschland) auf die Kanaren reisen, müssen bereits bei der Einreise (siehe Einreise) ein negatives PCR- oder ein sogenanntes TMA- Testergebnis vorweisen.
  • Personen, die mindestens 6 Jahre alt sind und auf dem Luft- oder Seeweg aus einem anderen Teil Spaniens auf die Kanaren reisen (z.B. mit den Autofähren ab Cádiz oder Huelva) müssen ein negatives Corona-Testergebnis (zugelassen sind PCR-, TMA oder Antigen-Schnelltest) vorweisen, das bei Einreise nicht älter als 72 Stunden sein darf. Zudem muss vor dem Reiseantritt das Testergebnis per E-Mail (Betreff: Flugnummer/Fähre und Ankunftsdatum) geschickt werden.

Bitte beachte: Uns erreichen derzeit viele Nachfragen zu der genauen Definition der Ein-Haushalt-Regelung für den Hotelaufenthalt in einem gemeinsamen Zimmer auf den Balearen im Anreise-Zeitraum 26.03. - 11.04.2021. Diese Regel wurde leider seitens der örtlichen Behörden nicht weiter definiert. Wir bitten um Verständnis, dass wir keine konkreten Auskünfte zu einzelnen Familienkonstellationen oder Wohnverhältnissen geben können. Nach den Informationen des Auswärtigen Amts bezieht sich die Ein-Haushalt-Regelung nur auf die Balearen und nicht die Kanaren.

  • Auf allen Kanarischen Inseln gilt eine nächtliche Ausgangssperre, deren genaue Dauer allerdings je nach Insel abweicht.
  • Seit 22. März 2021 gilt für die Inseln Gran Canaria und Teneriffa wieder die „Alarmstufe 3“. Die Reise von und zu anderen Kanarischen Inseln ist daher nur bei Vorliegen besonderer Ausnahmetatbestände gestattet. Ein Transit über diese Inseln bleibt weiterhin möglich, sofern die Weiterreise nachgewiesen werden kann (z.B. durch Vorlage eines Anschlusstickets).

 

Hygieneregeln:

  • Bitte beachte, dass es regionale Abweichungen geben kann. Bitte informiere Dich daher immer tagesaktuell beim spanischen Gesundheitsministerium und der spanischen Regierung sowie bei der jeweiligen Autonomen Gemeinschaft.

  • Landesweit gilt eine Pflicht zum Tragen einer Mund- und Nasenbedeckung an allen öffentlichen Orten innerhalb und außerhalb geschlossener Räume sowie in öffentlichen Verkehrsmitteln. Ab dem 31.03.2021 betrifft dies auch die Strände für Personen mit einem Alter über 6 Jahren – die Maskenpflicht gilt nicht auf den Balearen und Kanaren am Strand und an den Pools, solange der Mindestabstand eingehalten werden kann.
    Verstöße gegen die Maskenpflicht werden mit Geldstrafen (ca. 100,- Euro) geahndet.
    Kinder unter sechs Jahren und Personen, bei denen aus gesundheitlichen Gründen die Maskenpflicht kontraindiziert ist, sind von der Pflicht ausgenommen.

  • Öffentliche Verkehrsmittel stehen reduziert zur Verfügung
  • Der Mindestabstand beträgt 1,5 Meter
  • Es besteht ein Versammlungsverbot
  • Für spezielle Hygienemaßnahmen während deines Aufenthaltes in deinem Hotel kannst du dich auf der Website deines Hotels informieren.  

Bei COVID-19-Symptomen oder Kontakt mit Infizierten, kontaktiere die örtliche zuständige Stelle.
Beachte bei Rückreise nach Deutschland die gültigen Einreisebeschränkungen wie Anmelde-, Test- und Quarantäneregelungen und kontaktiere bei Einreise aus einem Risikogebiet das Gesundheitsamt deines Aufenthalts- bzw. Wohnortes.

Weitere, allgemeine Informationen findest du auch unter der Frage "Was muss ich bei meiner Anreise und im Urlaubsgebiet beachten?".

War dieser Beitrag hilfreich?